Gleich raucht’s, du Pfeife!


Setzen, Beardo!

Heute widmen wir uns einem ganz besonderen Thema, das mindestens so männlich ist, wie unser Bart: Dem Pfeiferauchen.

Auch, wenn die Pfeife seit Jahrtausenden, zumeist von Männern, mit Begeisterung geraucht wurde, in den vergangenen 30 Jahren ist der qualmende Kolben in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Der Markt ist zusammengeschrumpft, viele Tabaksorten und Pfeifenhersteller gibt es gar nicht mehr, nur noch wenige Genießer halten die Fahne hoch.

Ein echtes Trauerspiel - bis jetzt!

Denn trotz um sich greifender Ächtung des Tabakgenusses, erlebt die Pfeife seit geraumer Zeit ein Comeback. Und das hat sie zu einem großen Teil uns Bartträgern zu verdanken. Denn schnell haben wir erkannt: Einem massiven Vollbart steht eine duftende Tabakspfeife ganz wunderbar - und schmeckt auch noch lecker.

Der guten Ordnung halber: Hier soll niemand zum Rauchen animiert werden. Wenn du es noch nicht tust, lass es bleiben. Ist besser so. Wenn du aber sowieso schon am Nikotintropf hängst, dann ist so eine Tabakspfeife vielleicht ein adäquater Ersatz, der dich vom Glimmstengel wegbringt.

 

Es ist also höchste Zeit, sich mal der Wahl der richtigen Pfeife und Tabak zu widmen.

 

Die ersten werden jetzt sagen: Eine Pfeife ist doch so gut, wie die andere. Stimmt aber nicht. Denn nicht nur qualitativ gibt es zahlreiche Unterschiede, auch optisch sollte man Pfeifen rauchen, die zu einem passen. Dass die Zahl der verschiedenen Formen und Farben viel zu groß ist, hat dir Dr. Awesome drei Pfeife-Tabak-Kombinationen herausgesucht, mit denen du geschmacklich auf der sicheren Seite bist und garantiert eine gute Figur machst.


Der Seemann


Pfeife: Poker

Eine Pfeife wie eine Naturgewalt. Wuchtig, knorrig, männlich. Am besten mit einem kurzen dicken Mundstück, ist diese Pfeife was für echte Seebären. In einem massiven Vollbartgesicht, ganz lässig im Mundwinkel getragen, ist so eine Poker ein echtes Statement. Dazu kommt, dass sie auch für Anfänger geeignet und nicht schwer zu rauchen ist. Besser geht’s nicht!


Tabak: Navy Flake

Der Navy Flake von Samuel Gawith ist dunkel, schwer, massiv. Für Fachleute: Eine Mischung aus Virginia- und rauchigen Latakia-Tabaken, abgerundet mit einer leichten Rum-Note, gepresst in saftige, ziemlich feuchte Flakescheiben. Ein Tabak, der zum Leben auf See passt wie kein zweiter: Ledrig, brotig kombiniert mit einer leichten Süße, aber dennoch schmeckt er wie ein naturbelassener. Genau das richtige für echte Seemänner oder solche, die es gerne wären.


Der Holzfäller


Pfeife: Fullbend

Diese Pfeife ist der ultimative Klassiker. Geschwungen, am besten mit einer rauen Oberfläche, lässt sich diese Pfeife angenehm im Mundwinkel tragen, während sich ihr warmes Holz ganz sanft an unseren Vollbart schmiegt. Der Vorteil: Die Hände bleiben auch mal frei. Dafür ist sie schwieriger zu rauchen. Denn durch den langen Holm läuft schnell mal etwas Speichel in die Brennkammer, aber wer ein bisschen darauf achtet, kriegt auch das hin.


Tabak: Old Dark Fired

Der Tabak der HH-Serie der Firma Mac Baren ist ein Tabak für echte Männer: Würzig, erdig, stark. Die braunen Tabakplatten  passen zu den tiefen Wäldern Kanadas wie kein anderes Kraut. Dieser Tabak ist zudem besonders gut für die Fullbend geeignet, da er naturbelassen ist und deshalb weniger Kondenswasser bildet. Ein guter Begleiter beim Holzmachen oder einfach nur auf der Terrasse, wenn draußen das Herbstlaub im Wind raschelt.


Der Farmer


Die Pfeife: Corncob

Dieser Kolben ist quasi die Urmutter aller Pfeifen. Schon Tom Sawyer hatte so eine. Mit einer Corncob im Mundwinkel wird jeder Bartträger sofort zwei Nummern lässiger. Gefertigt sind die Pfeifen aus speziellen, getrockneten Maiskolben. Der Vorteil: Sie schmecken lecker, sind einfach zu rauchen und extrem günstig. Der Nachteil: Sie halten nicht so lange, wie ein Holzpfeife.

Der Tabak: Haymaker

Zur Corncob gehört ganz klar ein leichter, natursüßer Virgina-Tabak. Der Haymaker von HU Tobacco ist wie ein Sommertag auf dem Feld. Wird er angezündet steigen Aromen von frischem Gras und Erde in die Nase, während sich im Mund eine angenehme Süße breit macht. Dieser relativ leichte Tabak ist genauso leicht zu rauchen und für Anfänger bestens geeignet. Nur, wer zu scharf und zu oft zieht, bekommt seine leichte Schärfe zu schmecken.

Stay tuned, Beard-Boy!


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