Silikone im Bart? Teufel, das geht nicht mehr runter!

Geposted am 14 November 2016

Setzen, Beardo!


Heute ist Religionsstunde. Und Dr. Awesome muss mit dir ein ernstes Wörtchen reden. Und zwar über den Teufel! 
Glaub mir, es gibt ihn. Er lauert überall. Wenn du einmal nicht aufpasst, zieht er dich auf die dunkle Seite. Und sein Name ist Silikon.
Nein, da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist auch keine Glaubenssache. Silikone sind das Schlimmste, das du deinem Bart antun kannst. Pass genau auf, Dr. Awesome wird dir erklären, warum du um jeden Preis Silikone meiden solltest.


Silikone sind Blendwerk

Schmierst du dir Silikone in den Bart, wirst du erstaunt sein, wie weich er sich anfühlt. Du wirst zu deiner Frau gehen und sie stolz bitten, mal zu fühlen. Sie wir dir sagen, dass dein Bart sich so gut anfühlt und dich wiederum bitten, dieses oder jenes Mittel doch immer wieder zu verwenden.
Doch du musst stark sein. Denn das, was sich weich und geschmeidig anfühlt, ist nur eine Hülle. Ein Blendwerk, dass dir vorgaukelt, dass dein Bart gepflegt, feucht und gut genährt ist. Denn Silikone legen sich wie eine zweite Haut um dein Haar, lassen nichts hinein und hinaus. Und hinter diesem hermetisch abgedichteten Film, verkümmern deine Barthaare langsam aber sicher. Sie trocknen aus, werden brüchig und brechen schließlich ab. Einen wirklich massiven Bart, wirst du so nie züchten können. Die Barthölle hat also einen Namen. Willkommen im Land der Fusselbärte.

Silikone lauern immer und überall

Der Teufel steckt im Detail. Und zwar auf der Rückseite deines Bartöls, deines Shampoos und deiner Gesichtscreme. Ja genau, deiner Gesichtscreme. Die meisten denken bei Silikonen nur an Shampoos, aber auch Pflegeprodukte, die viele Bartträger bei trockener Haut und Ekzemen anwenden, enthalten Silikone. Dein stärkste Waffe ist deshalb die Inhaltsstoff-Liste. Das einzige, was du tun kannst, um das Schlechte auszutreiben: Lerne deinen Feind kennen! Dafür musst du kein ausgebildeter Chemiker oder Latein-Muttersprachler sein. Fürs erste merke dir: Alles was mit -cone, -conol, -oxane und -glycol endet, ist erst einmal verdächtig. Das Schlimme: Der Teufel kommt alle paar Monate mit neuem Gewand und Namen daher, um seinen Weg in dein Badezimmer zu finden. Mittlerweile sogar manchmal in Form von natürlichen Filmbildnern, die dein Haar aber trotzdem versiegeln. Doch du schaffst es schon, ihm zu widerstehen. Dr. Awesome wird dir dabei helfen.
Nutze kein Produkt mit diesen Inhaltsstoffen für deinen Bart. Am besten überhaupt nicht.

  • Trideceth-12,
  • Dimethicone 
  • Hydroxypropyl
  • Polysiloxane
  • Lauryl methicone copolyol
  • Amodimethicone
  • Cetearyl methicone
  • Cetyl Dimethicone
  • Cyclomethicone
  • Cyclopentasiloxane
  • Dimethiconol
  • Silicone Quaternium-22
  • Guar Hydroxypropyltrimonium chloride
  • Simethicone

Wenn dir das nicht hilft, kannst du hier den genauen Inhalt der allermeisten Produkte nachprüfen und bekommst Hinweise, wie problematisch einzelne Hinweisstoffe sind.

Verkünde dein Wissen, damit die Blinden sehen - im Auftrag des Bartes!

Die Welt ist voll von Blinden. Von Jüngern, die bei Facebook Silikon predigen, ohne seine Wirkung zu kennen. Menschen, die Produkte empfehlen, die dem Bart auf Dauer schaden und nicht helfen.
Hier bist du gefragt. Nimm dir Zeit und erkläre, was du bei Dr. Awesome gelernt hast, damit andere Bart-Brüder nicht in die Falle tappen. Und lass dich bloß nicht durch Ignoranz und kollektive Dummheit abschrecken. Verkünde, die wahre Lehre, die da heißt: Nie wieder Silikone!

So, und jetzt ab in die Pause!

 

Fotos: Sinuswelle - fotolia.com

 

1 Kommentar

  • chrise: November 15, 2016

    Yo Doc,
    Hast du bezüglich eines silikonfreien Bartshampoos eine Empfehlung bzw. einen persönlichen Favoriten?

    Danke Dir und Grüße aus Österreich

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