Eine schwarze Paste erobert die Männerwelt: So machst du deine eigene Black Mask

Geposted am 18 Oktober 2017

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Setzen Beardo!

Ja! Es geht um Masken. Und nein! Das Thema hat nichts mit Halloween zu tun. Trotzdem kann das was jetzt kommt unter Umständen ganz schön gruselig sein, je nachdem welche du erwischst.
Der neue Masken-Trend bei Männern schlägt zur Zeit voll durch. Vor allem eine Maske hat es den Bartträgern angetan: Die Black Mask!

Was hinter der Welle steckt und warum du dir nicht jede schwarze Schmiere auf die Poren kleistern solltest, erklärt dir Dr. Awesome und verrät dir, die du dir deine eigene Schwarzmaske herstellen kannst. Also Stifte raus und mitschreiben.

Was ist die Black Mask?

Zugegeben, mein kleiner Schwarz-Bart, die Black Mask ist eine echter Geniestreich - auf den ersten Blick. Ihre schwarze Farbe erhält sie durch ihren wichtigsten Zusatzstoff: Aktivkohle.

Diese wirkt wie ein Magnet, der Schmutz, Dreck und Verunreinigungen aller Art anzieht und bindet. Bei der Black Mask wird diese Kohle aber noch mit einer Art ungefährlichem Klebstoff kombiniert, der zusammen mit der Kohle auf die Haut gestrichen wird, dort zusammen mit der Kohle tief in die Poren eindringt und aushärtet.

Später kann das Ganze dann wie eine zweite Haut abgezogen werden. Die Hautunreinheiten und vor allem Mitesser bleiben zu einem Großteil an dem Kleber hängen und werden so quasi aus den verstopften Poren gezogen.

 

Funktioniert die Black Mask wirklich?

Keine Frage, Beardo, diese Masken sind echtes Zauberzeug. Nach der Anwendung ist die Haut spürbar und vor allem sichtbar reiner als zuvor. Auch, wenn du dir im Gegenlicht die abgezogene Pelle anschaust, wirst du sehen, wieviel Mist du dir gerade aus der Haut gezogen hast. Doch der Grat zwischen einer gut wirkenden und gesunden Maske und einem billigen Abklatschprodukt, das wehtut und deine Haut schädigt, ist schmal. Denn der Markt wird mittlerweile mit Black Masks regelrecht überschwemmt. Und bei Youtube stellen ein paar experimentierfreudige Spar-Bärtchen ihre eigenen Maske sogar mit Holzleim her. Dass das nicht zu empfehlen ist, braucht der Doc dir wohl nicht erst zu erklären.
Denn viele Masken haben ein echtes Problem: Der Kleber oder die aushärtende Substanz ist viel zu stark!
Was im ersten Moment gut und richtig effektiv, ist eigentlich schädlich. Denn es gibt nicht wenige Masken, die so stark auf deiner Haut kleben, dass sie nicht nur Mitesser und Unreinheiten entfernen, sondern gleich sämtliche Härchen. Zurück bleiben Micro-Verletzungen. Die Gefahr, dass sich deine Haut entzündet steigt. Und letzten Endes sieht das ganze mit etwas Pech danach schlechter aus als vorher.
Manche haben mit einer solchen Blackmask schon teile ihrer Bartkontur oder ihre Augenbrauen herausgerissen. Das solltest in jedem Fall bedenken, bevor du dir das Klebezeug großflächig im Gesicht verteilst.



Welche Schwarze Maske kannst du bedenkenlos verwenden?

Das ist eine gute Frage, mein kleiner Zweifel-Bart! Doch der Doc kann dir das nicht guten Gewissens beantworten. Denn zu viele Hersteller, viele aus China, rühren da etwas zusammen, von dessen Zusammensetzung und Wirkung wenig bekannt ist. Lediglich ein Produkt hat der Doc selbst schon getestet und kann dir dieses bedenkenlos empfehlen: BeautyPro Barber Pro Face Putty!
Diese Maske benutzen nämlich die Barber-Girls Fee Huber (Fotos) und Jessy Hartsoe aus Waghäusel seit Monaten für ihre Kunden. Die beiden sind Dr. Awesomes allerliebste Barberellas und genießen sein vollstes Vertrauen in jeder Hinsicht. Sie würden dir nie etwas empfehlen, das deiner Haut nicht gut tut.
Für dich haben die beiden dem Doc gezeigt, wie die Anwendung funktioniert: Erst akribisch einpinsel, dann warten, und abziehen. An den Bildern kann man gut erkennen, dass sich die Maske sehr einfach ablösen lässt. Ein Pluspunkt, weil sie die Haut schont und trotzdem stark genug ist, deine Mitesser herauszulösen.

 

So stellst du dir deine eigene Black Mask á la Dr. Awesome her

Der Doc wäre nicht der Doc, wenn er für dich keine Alternative parat hätte. Denn eine günstige und gute Black Mask lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Und dabei kannst du dir dann auch ganz sicher sein, dass keine bösen Inhaltsstoffe enthalten sind.
Das Ganze ist spielend einfach. Das kriegst auch du hin, Beardo!

Dazu brauchst du:

  • 100 ml Vollmilch
  • etwa 6 Esslöffel Gelatine-Pulver (z.B. aus der Drogerie) 
  • ein Esslöffel Heilerde (aus dem Reformhaus/Drogerie)
  • 1 Aktivkohletablette (aus der Apotheke)

Wenn du alles parat hast, mischst du alles in einer Schale so lange durch, bis sich daraus eine Paste entwickelt hat. Natürlich musst du die Tablette vorher zerbröseln, sodass sie sich gut auflösen kann. Der Doc mischt das alles am liebsten in einem Mörser. So wird die Paste noch feiner. Jetzt wartest du ein paar Minuten, bis die Konsistenz etwas dicker geworden ist, sodass sie auf deinem Gesicht haften bleibt und nicht herunterläuft.



Nun pinselst du dir die Dr.-Awesome-Black-Mask auf deine Wangen und deine Stirn. Ist alles verteilt, heißt es warten, warten warten! So lange, bis die Gelatine angezogen ist. Währenddessen verrichten Kohle und Heilerde ihre Arbeit auf deiner Haut. Am Ende ziehst du dir das Zeug wieder ab. Das wird je nach Zubereitung mehr oder weniger so gut funktionieren, wie bei einer gekauften Maske. Aber keine Sorge! Die Wirkung wird davon nicht beeinträchtigt.

Es kann sein, dass du mit der Gelatinemenge etwas variieren musst, um ein möglichst optimales Ergebnis zu bekommen, aber das schaffst du schon, mein kleiner Rühr-Bart.

Jetzt hat der Doc doch glatt das Klingeln überhört. Schnell ab nach Hause. Testen!

 

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