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Erlebe dein Wasch-Wunder mit Seife: So schäumst du deinen Bart richtig ein!

So schäumst du deinen Bart richtig ein!
Viele Bartträger berichten, dass ihr Bart durch natürliche Bartseife weich und flauschig wird. Doch wie wendest du Bartseife richtig und vor allem am effektivsten an? Mit der richtigen Technik holst du das Maximum aus deiner Bartpflege heraus und erreichst optimale Reinigung und Pflege.
Schritt 1: Das richtige Wässern
Wässere deinen Bart gründlich unter der Dusche mit warmem Wasser. Einmal mit dem Duschkopf drüber bringt gar nichts - das Haar muss klatschnass sein. Du fühlst, wie sich das Haar verändert, wenn du mit deiner Hand durch den Bart streichst.
Das warme Wasser öffnet die Haarschuppen und macht das Barthaar aufnahmefähig für die pflegenden Inhaltsstoffe der Seife. Erst wenn der Bart vollständig durchnässt ist, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Lauwarmes bis warmes Wasser ist ideal - zu heißes Wasser kann die Haut reizen.


Schritt 2: Das perfekte Einseifen
Schritt 2: Das perfekte Einseifen
Weniger ist mehr bei der Seifenmenge
Nimm dein Seifenstück und reibe es mit leichtem Druck über deinen Bart. Immer hin und her, in kleinen kreisenden Bewegungen. Den Schnurrbart nicht vergessen und auch die Koteletten nicht! Dann legst du die Seife zur Seite - mehr brauchst du davon heute nicht.
Wichtig: Seife dich nur einmal pro Duschvorgang ein, sonst entfernst du zu viel natürliches Hautfett. Es reicht, wenn du die Seife 2-3x pro Woche nutzt. Überpflege kann zu Hautirritationen und Trockenheit führen, da die natürliche Schutzbarriere der Haut angegriffen wird.
Schritt 3: Perfektes Einschäumen
Jetzt ist zärtliche Handarbeit gefragt. Reibe mit deinen Handflächen über deinen Bart! Durch die Feuchte des Barthaares und den puren Seifenabrieb entsteht sehr schnell ein schöner, fester Schaum.
Schäume die Seife immer weiter auf. Nach 20 Sekunden etwa wirst du merken, wie der Seifenschaum immer fester und kompakter wird. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem du stoppst. Ein dichter, cremiger Schaum ist das Zeichen für optimale Verteilung und maximale Reinigungswirkung.


Schritt 4: Einwirkzeit für maximale Pflege
Natürliche Bartseife pflegt den Bart und die darunterliegende Haut durch eine Kombination verschiedener Öle wie Argan-, Babassu- und Hanfsamenöl. Damit diese Wirkstoffe sich optimal entfalten können, ist es wichtig, den Schaum kurz einwirken zu lassen.
Im Regelfall reichen hier ein bis zwei Minuten. Aber letzten Endes gilt: Jeder muss selbst testen, wie viel Zeit für seine Haut optimal ist. Empfindliche Haut braucht möglicherweise weniger Einwirkzeit, während dickere, robuste Bärte von längerer Einwirkung profitieren können.
Schritt 5: Gründliches Ausspülen
Nach der Einwirkzeit fährst du mit warmem Wasser durch deinen Bart. Diesmal musst du besonders lange spülen, denn du willst Seifenreste im Bart vermeiden. Wenn du das Gefühl hast, das Haar ist sauber, spüle einfach noch eine Runde.
Seifenreste können zu Hautirritationen, Schuppen und einem stumpfen Aussehen des Bartes führen. Gründliches Ausspülen ist daher genauso wichtig wie die richtige Anwendung der Seife selbst.


Schritt 6: Die optimale Nachbehandlung
Zum Schluss trocknest du deinen Bart kurz mit dem Handtuch und massierst einige Tropfen Bartöl hinein, noch während du in der Dusche stehst. Danach stellst du die Dusche auf eiskalt und spülst noch einmal durch deinen Bart.
Dieser Kälteschock schließt die durch die warme Seife geöffneten Haarschuppen und versiegelt die pflegenden Öle im Barthaar. Das Ergebnis: Ein weicher, glänzender und gesund aussehender Bart, der sich fantastisch anfühlt.
Perfekte Bartreinigung in 6 Schritten
Die richtige Anwendung von Bartseife ist eine Kunst, die sich lohnt zu erlernen. Mit gründlichem Wässern, sparsamer Seifenverwendung, perfektem Aufschäumen, angemessener Einwirkzeit, gründlichem Ausspülen und optimaler Nachbehandlung erreichst du maximale Reinigungs- und Pflegewirkung.
Dein Bart wird nicht nur sauber und gepflegt, sondern auch weich, glänzend und gesund aussehen. Die Investition in Qualitätsseife und die richtige Technik zahlt sich täglich aus.
Häufige Fragen zur Bartseife-Anwendung
2-3mal pro Woche ist für die meisten Bartträger optimal. Tägliche Anwendung kann die natürliche Ölproduktion der Haut stören und zu Trockenheit führen. An den anderenTagen reicht eine Spülung mit klarem Wasser oder ein mildes Bartshampoo. Die besteZeit für die Bartseife ist morgens unter der Dusche, da du danach Zeit für die Nachpflege mit Bartöl hast und dein Bart den ganzen Tag gepflegtaussieht.
Wenn sich das Barthaar weich anfühlt undsich beim Durchstreichen anders verhält als im trockenen Zustand, ist esausreichend gewässert. Das Haar sollte vollständig gesättigt sein.
Meist liegt es an zu wenig Seife oder zuwenig Feuchtigkeit im Bart. Reiben Sie die Seife etwas länger über den Bartoder wässern Sie nochmals nach.
Bei normaler bis fettiger Haut isttägliche Anwendung möglich, bei trockener oder empfindlicher Haut sind 2-3 malpro Woche besser. Beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert.
Die pflegenden Öle in der Seife brauchenZeit, um in Haar und Haut einzudringen. Ohne Einwirkzeit nutzen Sie nur dieReinigungswirkung, nicht die Pflegewirkung.
Hey Dr. ,
mich würde das auch mal interessieren wie ich nach dem Auswaschen des Bartöls vorgehen soll. Reicht durchkämmen ? Oder nach dem Trocknen , nochmal leicht einölen .
Guten Rutsch !!!!
Ok, klingt alles sinnig und klappt auch, erstmal danke für die Erklärungen zum Thema Seife. Jetzt frag ich mich aber wie das weitere Vorgehen mit dem Öl ist. Durch das kalte ausspülen, wird das Öl ja im Haar eingeschlossen. Normal Öl ich ganz nochmal nach dem waschen, föhne und Öl dann noch etwas nach. Aber nach der für mich neuen Methode würd ich ja drei mal Ölen. Ist das nicht etwas viel? Soll ich jetzt vor und nachdem föhnen kein Öl mehr nehmen? Ich bin so verwirrt, bitte um Hilfe!
Ich danke Dir für die ausführliche Beschreibung…? War von der ersten Lehrstunde schon begeistert. Nachdem ich jetzt die Aleppo Seife habe drei ich mich jetzt auf’s Bart waschen. Wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr…lass Krachen ??
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